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11. 09 2017

Datenschutz vs. IoT: Geht es auch ohne K(r)ampf?

Es wird alles digital: Bis 2020 sollen rund 50 Milliarden Dinge – Maschinen ebenso wie Produkte und Sensoren – vernetzt sein und dabei Unmengen an Daten produzieren. Experten sind sich sicher: Das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) wird unser Leben so nachhaltig verändern wie das Internet, wie wir es bereits kennen. Wenn da nicht der Datenschutz wäre…

IoT verknüpft Objekte der realen Welt mit dem Internet und macht sie so selbst zu Netzwerk-Teilnehmern. Ziel ist es, relevante Informationen automatisch zu erfassen, auszuwerten, miteinander zu verknüpfen und im Netzwerk verfügbar zu machen. Wettbewerbsvorteile haben jene Unternehmen, die aus diesen Informationen Kundennutzen schaffen. Dem entgegen steht jedoch der Datenschutz: Um eine sichere, rechtskonforme Datenübertragung und -verarbeitung im IoT zu gewährleisten, braucht es jedoch noch eine geeignete Plattform.

Diese steht mit der international patentierten Sealed Cloud Technologie des Münchner TÜV SÜD-Partners Uniscon in den Startlöchern. Sie setzt umfangreiche Compliance-Anforderungen um und bildet die Basis für Sealed-Computing-Lösungen „Die Anwendungen sind vielfältig: Von der Auswertung von Videodaten im öffentlichen Raum, der sicheren Verarbeitung von persönlichen Daten in der Medizin über Anwendungen in der Versicherungswirtschaft bis hin zur Verarbeitung von Fahr- und Fahrzeugdaten bei autonomen Automobilen – alles hochsicher und selbstverständlich unter Berücksichtigung der Privatsphäre“, erklärt Dr. Dirk Schlesinger, Chief Digital Officer der TÜV SÜD AG. „Somit steht dem Siegeszug von Cloud-Lösungen auch in sensiblen Bereichen eigentlich nichts mehr im Wege.“

Eine Big-Data-Technologie zur Entspannung

Eine dieser Sealed Computing Lösungen ist Sealed Analytics. Sealed Analytics ermöglicht datenschutzkonforme Big-Data-Analysen in einem technisch versiegelten Rechenzentrum. Dr. Hubert Jäger, CTO der Uniscon GmbH, erklärt es folgendermaßen: „Gerade bei sensiblen Daten braucht es nicht nur klare Regeln, um Missbrauch und Manipulationen auszuschließen, sondern es muss technisch sichergestellt sein, dass die gesetzlichen Regularien eingehalten werden.“ Sealed Analytics leiste einen wertvollen Beitrag: „Damit lassen sich die erhobenen personenbezogenen Daten anonym übertragen, speichern und verarbeiten, ohne dass Datenschutzrechte verletzt werden, sowie Ergebnisse ermitteln, die ebenfalls rein anonym sind.

Das hohe Sicherheitsniveau stehe allen industriellen Prozessen zur Verfügung. Als Beispiel einer möglichen IoT-Anwendung nennt Jäger das Forschungsprojekt im Rahmen der Smart Service Welt des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, CAR-BITS.de, das Uniscon gemeinsam mit der Continental Automotive GmbH, dem Fraunhofer Institut AISEC und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entwickelt. Das Projekt hat die Aufgabe, Sensordaten, die über das Auto ermittelt werden, datenschutzgerecht auszuwerten und verschiedenen Anwendungsbereichen anonym – zum Beispiel zur Ermittlung des Straßenzustandes oder von stehenden Hindernissen – zur Verfügung zu stellen.

 

Näher erläutert es Dr. Ralf Rieken, COO von Uniscon, auf der Veranstaltungsreihe „smarter_mittelstand – Digitalisierung 4.0“, die am 19. September im Pfalzbau in Ludwigshafen stattfindet. Im Mittelpunkt seines Vortrags stehen das CAR-BITS-Projekt und der Datenschutz: „Vernetzte Fahrzeuge sollen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen“, so Rieken. „Bei der Auswertung von automatisch erhobenen Daten darf jedoch niemand das Recht des Fahrers auf informationelle Selbstbestimmung aus den Augen verlieren.“

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.


Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an
presse@uniscon.de.

Über Uniscon GmbH

Die Uniscon GmbH ist Technologieführer im Bereich Cloud Security. Als Experte für versiegelte Cloud-Technologien bieten sie auf Basis der international patentierten Sealed Cloud Technologie technische Lösungen und eigene Cloud Services an. Die Sealed Cloud repräsentiert einen technischen Durchbruch bei der Realisierung hochsicherer Rechenzentren: Sie schützt Daten auf so hohem Niveau, dass selbst der Anbieter mit ausschließlich technischen Maßnahmen vom Zugriff auf die Daten bei der Speicherung UND während der Verarbeitung ausgeschlossen ist. Seit Mitte 2017 ist Uniscon Teil der TÜV SÜD AG.

Weitere Informationen zu Partnern und Produkt: www.uniscon.de und www.idgard.de


Pressekontakt

Uniscon GmbH, Claudia Seidl
Agnes-Pockels-Bogen 1
80992 München
E-Mail:         presse@uniscon.de
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Telefon: 089 / 41 615 988 103