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11. 10 2011

Digitalk: Uniscon stellt die Internet-Anwendung ID|Gard vor

„100mal am Tag“ werden Internetnutzer im Durchschnitt ausspioniert.“ erklärte Dr. Ralf Rieken, CEO der Uniscon GmbH, am 11. Oktober 2011 beim Digitalk der Digitalen Stadt Düsseldorf: Von Online-Marketingfirmen genauso wie von Websites, Providern und anderen „Betreibern“ diverser Internet-Dienste. Die heutigen Datenschutzgesetze würden da ebenso zu kurz greifen wie Appelle zur Datenvermeidung. Die Basistechnologie „Sealed Cloud“ jedoch, die ID|GARD zugrunde liege, ermögliche es „sich unbeschwert im Internet zu bewegen“, sagte Rieken, und das:„einfach, sicher und legal.“

Für den Internetnutzer bedeute dies, dass er „beim Surfen bestimmen kann, wer, was und wie viel über ihn erfährt“, ergänzte Dr. Hubert Jäger, COO des Münchner Unternehmens. An einem grünen Balken im Browser würde der User erkennen, inwieweit seine bürgerliche Identität geschützt sei. Zudem werde die Verwaltung der Passwörter mit ID| GARD vereinfacht: Man könne sich mit einem einzigen Klick bei seinem Accounts anmelden, ohne sich komplizierte, weil starke, Passwörter merken zu müssen. „ID| GARD gewährleistet sogar in Sozialen Netzwerken Privacy“, so Jäger. In sogenannten „Privacy Boxes“ lassen sich Fotos wie auch Dokumente, die „Facebook & Co nichts angehen“, unbeschwert mit Freunden teilen. Die Betreiber der Sozialen Netzwerke hätten damit keine Möglichkeit mehr, diese vertraulichen Daten zu verwerten, „wie sie es bisher durchaus tun,“ .sagte Jäger.

An Unternehmen haben die Entwickler von Uniscon ebenfalls gedacht: So werde das Firmenprofil geschützt, die private von der geschäftlichen Nutzung klar getrennt und die Web-Accounts einer Firma professionell verwaltet, sagte Rieken und fügte hinzu: „Hinter all dem steckt eine einzigartige Technologie: Die Sealed Cloud. Mit ihr würden die Daten so verschlüsselt, dass selbst Uniscon nicht darauf zugreifen könne. Allerdings, betonte er, könne ein Dekodierungsschlüssel für die vom Gesetzgeber geforderten Daten – und nur für diese – durch einen beauftragten Notar erzeugt werden. Im Fall einer richterlichen Verfügung könnten mit dessen Hilfe die betreffenden Daten entschlüsselt werden: Damit hätten „schwarze Schafe keine Chance.“

Uniscon hat mit ID| GARD auf Technologie gesetzt, wo andere auf Gesetzesänderungen warten oder von Usern Datenvermeidung einfordern. Erstere seien eben noch nicht den modernen Gegebenheiten angepasst und Datenvermeidung „ist für Internetnutzer oft zu unpraktisch“, meinte Rieken. Was man tatsächlich brauchte, war eine technische Lösung: Bequem sollte sie sein, „aber trotzdem sicher.“ Mit ID| GARD sei dies gelungen. Davon ist er überzeugt.