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13. 08 2012

Total vernetzt und trotzdem privat

München, 13. August 2012. Es gibt Menschen, die lassen sich freiwillig ausspionieren.
Das geschieht aus reinem Spaß daran, sein Privatleben mit anderen zu teilen. In einer
Zeit, wo sogar Plastikhasen Live-Übertragungen aus dem Wohnzimmer in die Cloud
senden, ist das technisch auch kein Problem mehr. Die FAZ berichtete kürzlich über
diese neue Entwicklung.(1) Doch wer alles tatsächlich mithört und -schaut, kann der
Nutzer nicht wissen und schon gar nicht kontrollieren. Ist der Verlust der Privatsphäre
für Internetnutzer unausweichlich?

Expertenstatement von Dr. Hubert Jäger, Geschäftsführer der Uniscon GmbH:
„Die FAZ spricht in ihrem Artikel zurecht von ‚Verbindungslust als Risiko‘. Denn bisher
war es schwierig, alle spannenden Internetangebote zu nutzen und gleichzeitig seine
Privatsphärezu schützen. Deshalb riefen schon 2011 manche die ‚Post-Privacy-Ära‘ aus. (2)
Doch den Datenschutz wegen des rasanten technischen Fortschritts aufzugeben, kann nicht der
richtige Weg sein. Vielmehr muss es anders herum laufen: Die Technologie muss dafür sorgen,
dass Menschen privat bleiben können – auch im Internet und in der Cloud. Wir müssen uns
Technik so zunutze machen, dass sie uns wertvolle Dienste leistet, anstatt uns unnötigen
Risiken auszusetzen. Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Privatsphäre ist eine sichere Cloud.
Angesichts der vielen Geräte und Dienste, die heute auf die Cloud zugreifen, sollte man den
Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. Genau das haben wir uns bei Uniscon zur
Aufgabe gemacht. Mit unserem Service ID|GARD schützen Nutzer ihre privaten Daten in einer
versiegelten Cloud, auf die nicht einmal wir als Betreiber Zugriff haben. Gleichzeitig
wehren sie beim Surfen auch Datensammler ab und hinterlassen so keinen eindeutigen digitalen
Fingerabdruck mehr. Die Nutzer müssen es also keineswegs in Kauf nehmen, im Internet
ausspioniert zu werden. Trotzdem surfen sie so bequem wie gewohnt und können den Service
jederzeit aus- und einschalten.“