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10. 04 2013

Wirtschaftskriminalität floriert, Firmen verdrängen Risiken

München, 10. April 2013. Ein Viertel der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz war in den vergangenen zwei Jahren Opfer von digitaler Wirtschaftskriminalität (e-Crime). Das besagt die aktuelle Studie der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG zu e-Crime (1). Der durchschnittliche Schaden einer Tat liegt demnach bei rund 360.000 Euro. 75 Prozent der Straftaten verursachten externe Täter, die aber oft im Umfeld der Firma zu finden sind, beispielsweise bei IT-Dienstleistern. Die Angriffe werden immer gezielter auf die von den Angreifern benötigten Daten gerichtet. Gleichzeitig werden sie professioneller durchgeführt und damit schwerer erkennbar. e-Crime hat sich somit als wichtiges Instrument im wachsenden weltweiten Konkurrenzkampf etabliert.

Das Risikobewusstsein der Unternehmen hält jedoch nicht mit der Entwicklung Schritt. Viele Firmen gehen davon aus, dass sie selbst nicht im Fadenkreuz von Cyber-Kriminellen stehen. Nachlässiger Umgang mit Unternehmensdaten ist weit verbreitet, etwa ein Transfer von Daten in eine Cloud, in der die Betreiber stets „mitlesen“ können oder der Versand von unverschlüsselten E-Mails mit vertraulichen Informationen. Das liegt zum Teil daran, dass der Aufwand für eine wirklich sichere Lösung oft als zu hoch empfunden wird.

Hier setzt das Münchner IT-Unternehmen Uniscon mit seinem Web Privacy Service IDGARD für Unternehmen an. E-Mails repräsentieren heute in nahezu allen Unternehmen ein großes Risikopotenzial. In der Kommunikation über Firmengrenzen hinweg, mit Kunden, Partnern und Lieferanten, werden E-Mails, auch mit vertraulichen Informationen oder Geschäftsgeheimnissen nur selten verschlüsselt. Der Grund: Es fehlt ein bedienerfreundliches Schlüsselmanagement über Firmengrenzen hinweg. IDGARD verschlüsselt die Daten, die Mitarbeiter und externe Partner über das Web austauschen, ohne dass man sich selbst um ein solches kümmern muss. Dazu nutzt der Dienst ein elektronisch, kryptografisch und elektromechanisch versiegeltes Datenzentrum, genannt Sealed Cloud (2). Sealed Cloud bietet ein hohes Sicherheitsniveau, selbst Uniscon als Betreiber des Systems hat keinen Zugriff auf die Daten. In dieser „Cloud im Käfig“ (3) stellt der Service IDGARD Speicherbereiche, sogenannte Privacy Boxes, zur Verfügung, über die geschäftliche Dokumente – auch über Firmengrenzen hinweg – sicher ausgetauscht werden können. Weder Hacker noch Administratoren können diese dann mitlesen.

Für die Arbeit mit IDGARD ist keinerlei zusätzliche Software auf dem Endgerät des Nutzers erforderlich. Die Bedienung ist einfach und anwenderfreundlich. Zur bequemen Integration in die vorhandene Geschäfts-Software gibt es kostenfreie Add-ins wie zum Beispiel für Outlook.

Alle Daten des Nutzers bleiben in Deutschland. Das betrifft ebenfalls sensible Dokumente, die heute beim Anschauen auf Smartphones und Tablets oft für den Nutzer unbemerkt auf ausländische Server geladen werden. Hier sorgt der Service für einen Verbleib der Dokumente in den versiegelten Bereichen der Sealed Cloud in Deutschland und vermeidet so kritische Verstöße gegen geltendes Datenschutzrecht und Compliance-Regeln.

Die Kosten sind erschwinglich: So zahlt ein Unternehmen pro mit IDGARD ausgestattetem Arbeitsplatz lediglich 6 bis 8 Euro monatlich für den gesamten Service, der bei der Absicherung gegen e-Crime hilft und für eine sichere Kommunikation mit Kunden, Partnern und Lieferanten sorgt.

Interessante Anwendungen von IDGARD sind beispielsweise:
• Versiegelte Speicherung von Dokumenten für den mobilen Zugriff. Der mobile Datenzugriff, beispielsweise via Smartphone, gilt in vielen Firmen als besonders Risiko-behaftet.
• Austausch von geschäftlich sensiblen Dokumenten aller Art wie Angebote, Verträge, technische Unterlagen, Analysen, u.v.m. über Firmengrenzen hinweg
• Versiegelter Arbeitsbereich für firmenübergreifende Projektteams, Vertragsverhandlungen mit externen Partnern
• Recherche via Internet zum Beispiel für Patente, in der Entwicklung, im Marketing oder auch in Rechtsabteilungen

(1) http://www.kpmg.de/Themen/36096.htm
(2) http://www.sealedcloud.de/grundgedanke.php
(3) http://www.computerwoche.de/a/eine-cloud-im-kaefig,2534259

Über die Uniscon universal identity control GmbH
Uniscon – The Web Privacy Company – entwickelt technische Lösungen zur sicheren, bequemen Nutzung des Internets bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre der User. Uniscons Web Privacy Service ID|GARD basiert auf der weltweit patentierten Sealed Cloud Technologie. Dabei werden die Daten in der Cloud geschützt, so dass selbst der Betreiber des Portals keinen Zugriff auf die Daten seiner Kunden hat. Die Sealed Cloud Technologie wird durch ein von Uniscon geführtes Konsortium im Rahmen der Trusted Cloud Initiative des BMWi zur generellen Nutzung durch die deutsche Industrie weiter entwickelt. Weitere Informationen finden Sie unter www.uniscon.de, www.sealedcloud.de und www.idgard.de.

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